Auch Gut Herleshausen
Herleshausen liegt mit rund 1000 Einwohnern in der Mitte von Deutschland und befindet sich genau an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, etwa 10 Kilometer von Eisenach (Thüringen) und 70 Kilometer von Kassel (Hessen) entfernt. Eisenach, aufgrund der geographischen Lage ein historisch bedeutendes Zentrum, befand sich während der Teilung in einer abseitigen Randlage. Dieses Potential von Eisenach ist bis heute noch nicht wieder (vollständig) wiedergefunden und ausgefüllt. Auf Grund der politischen Trennung bildete sich eine diverse Landnutzung heraus, vom Großgrundbesitz des Landadels über LPG und deren Folgenutzung bis zu klein strukturierten Landwirten im Nebenerwerb und ökologisch wirtschaftenden Betrieben.
Am Ortsrand von Herleshausen liegt der Gutshof, 500 Meter entfernt von der Autobahnausfahrt A4 und 500 Meter entfernt vom Bahnhof mit Ost-Westverbindung (Eisenach/Bebra). Der Gutshof ist ein vormals landwirtschaftlich genutztes Gebäude, erbaut 1910. Die Anlage ist für 20 Jahre gepachtet. Momentan ist etwa ein Viertel der von uns nutzbaren Fläche bereits genutzt. Dazu gehört eine Textil- und Lederwerkstatt, eine Keramikwerkstatt, ein Recyclinglager (Baustoffe, Möbel, Gebrauchsgegenstände), eine Projektwerkstatt, eine Projektküche sowie Wohn- und Herbergsinfrastruktur. In Planung befinden sich eine Einkaufsgemeinschaft für ökologisch hergestellte Nahrungsmittel (FoodCoop), ein Regionalladen und ein Baumarkt für ökologische Baustoffe sowie ein Verkauf von Produkten aus solidarischer Ökonomie und ein Veranstaltungsraum.
Derzeit besteht eine kleine Kerngruppe (~5 Personen). Das Potential des Ortes kann schrittweise weiter belebt werden, indem zum Beispiel neue Gruppen und Personen Nutzungskonzepte verfügbarer Räume entwickeln oder in bestehende Planungen eingebunden werden.
Gewerblich betrieben wird der Gutshof von einer GmbH. Über einen Verein werden ehrenamtliche Aktivitäten im Gutshof und im sozialen Umfeld des Gutshofes gebündelt und ideele Diskussionen von der theoretischen Ebene in das alltägliche Leben eingebracht. Angestrebt ist die Gründung einer Genossenschaft, um weitere ökonomische Aspekte solidarisch zu gestalten.
Weitere Perspektiven gibt es auf dem Siegelshof, einem Vierseitenhof zwei Kilometer vom Gutshof entfernt in Einzellage am Waldrand. Dort bieten sich gute Möglichkeiten für das Einrichten eines Begegnungszentrum, für landwirtschaftliche Tätigkeiten oder auch anderen Projekten.

Hallo,
mich interessiert Euer Projekt, da ich Landwirt bin und auf der Suche nach alternativen Lebensformen bin.
Wie kann ich Euch kennen lernen?
Wann ist bei Euch ein (Kurz-)Besuch möglich, da ich gelegentlich in Unhausen zu Besuch?
Ich freue mich für einen persönlichen Kontakt auf Eure Antwort:
Martin Tinnermann
z.Zt. on-the-road
Mobil 01520-4850969
E-Mail info(æ)tinnermann.de
Dr. Johannes M. Hanel, Goethestr. 23, D-99817 Eisenach
03691-708262;
Donnerstag, 17. März 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich mich seit einigen Jahren für eine Initiative Grundeinkommen Eisenach engagiere, würde ich gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir treffen uns am 1. Donnerstag im Monat um 18:15 im Sophienhotel. Gerne können Sie dazu kommen.
Mit Dank für Ihre guten Ideen und freundlichen Grüßen, Johannes Hanel
Hallo Hallo,
ich habe gerade den Artikel gelesen. Das klingt sehr interessant und weckt Interesse bei mir.
Könnte ich den Hof denn einmal besuchen, wenn dies für die Kerngruppe okay wäre? Oder wann ist wieder eine Veranstaltung?
Liebe Grüße
Andreas